Panda

August 3rd, 2008 - No Responses

Mit Flash 8 Sachen zu animieren dauert EWIG. Schätzungsweise 6-7 Stunden für das folgende Meisterwerk. :D Vielleicht werd ich eines Tages ja noch schneller. Spaß machts aber!

Natürlich Work in Progress, ich versuch mal eine Animation zu produzieren, die bei Newgrounds nicht sofort wieder gelöscht wird… 3-Sekunden-Animationen und schlecht gezeichnete Parodien von Parodien kommen irgendwie nicht so gut an :D Die Idee für die Animation kommt übrigens ausm IRC.

Kann man überhaupt erkennen, dass das ein Panda sein soll? ó_Ò

Dave

Umzug…

May 8th, 2008 - No Responses

Der nächste Umzug war angesagt. Mein Rootserver (Hetzner DS 2000) war für meine Zwecke einfach der Overkill und mit 39€ im Monat etwas teuer. Deshalb bin ich jetzt bei Server4you und hab einen vServer ENTRY X2 gemietet - das erste Jahr kostet mich hier so viel wie 2 Monate Hetzner-Root-Server…

Wordpress-Um(laut)zug

Meine Wordpress-Installation auf den neuen Server zu hauen wäre auch fast schiefgegangen, als ich den Dump mit mysql -p wordpress < wordpress.sql wieder einspielen wollte, waren nämlich alle Umlaute kaputt (anstatt ä, ö, ü, Ä, Ö, Ü, ß war alles mit ä, ö, ü, Ä, Ö, Ü, ß voll). Bei einer Drupal-Installation habe ich mal versucht, das Problem dadurch zu beheben, dass ich alle kaputten Umlaute in phpmyadmin gesucht und durch die richtigen Buchstaben ersetzt habe. Dauert ewig und es werden garantiert ein paar kaputte Zeichen übersehen, und garantiert gehen dann auch Links oder Skripte kaputt. Dabei ist die Lösung so einfach:

  1. In der Shell:
    # file backup.sql
    backup.sql: UTF-8 Unicode English text, with very long lines
  2. # mysql –default-character-set=utf8 -p database < backup.sql
  3. Juhu!

Deine Röhre

Empfehlenswert: http://www.youtube.com/user/plueschtux und http://youtube.com/user/medna87, besonders das Burner-Video :D

Fliegende Pinguine (oder: UMTS mit Ubuntu)

April 25th, 2008 - 2 Responses

Dazu wollte ich auch schon lang was schreiben. Ich empfehle generell die BASE-/E-Plus-Internet-Flatrate für 25€/mo, weil nicht ortsgebunden und für eine Flatrate ziemlich günstig. Nachteile sind fehlendes HDSPA (also maximal 384kb/s) und anscheinend seit neuestem auch willkürliche Kündigungen (siehe dazu auch die neue c’t). Zu so einem Vertrag passt nur ein UMTS-Handy, keine Einsteckkarte oder USB-Modem, weil ein normaler Laufzeitvertrag fürs Telefonieren mit monatlicher Grundgebühr Voraussetzung ist. Überall online ist aber außer praktisch (Handytickets in Verkehrsverbünden und bei der Bahn!) einfach cool :D

Ein UMTS-Handy als Modem fürs Laptop funktioniert natürlich auch unter Linux, und zwar wesentlich zuverlässiger und komfortabler als unter Windows - wenn man das Ganze konfiguriert bekommt. Die folgende Anleitung basiert auf einem Nokia E61 und meinem Ubuntu-Schleppie, sollte aber mit jedem Handy bzw. Laptop mit Bluetooth und USB sehr ähnlich einzurichten sein, eine generell funktionierende BT/USB-Konfiguration auf dem Rechner und funktionierendes UMTS auf dem Handy vorausgesetzt.

USB:

  1. Handy einstecken
  2. dmesg |grep ACM sollte etwas in dieser Art ausgeben:
    cdc_acm 2-1:1.10: ttyACM0: USB ACM device
  3. kppp (o.Ä.) starten, auf “Einrichten …” klicken, zum Reiter “Modems” wechseln, auf “Neu …” klicken
  4. Auf dem Geräte-Reiter dem Modem einen sinnvollen Namen (z.B. “USB”) geben, bei “Modemgerät” das Gerät aus der dmesg-Ausgabe einstellen und die Geschwindigkeit auf 921600 stellen und dann alles mit “OK” bestätigen.
  5. Auf den “Zugänge”-Reiter wechseln und einen neuen Zugang erstellen (”Manuelle Einrichtung” auswählen, falls danach gefragt wird) - zum Beispiel namens “UMTS” :P Als Telefonnummer *99# eintragen. Rest kann (zumindest bei E-Plus) so bleiben.
  6. Alles mit “OK” bestätigen und auf “Verbinden” klicken (Benutzername und Passwort sind bei E-Plus nicht nötig, für andere Anbieter siehe teltarif.de). Herzlichen Glückwunsch - wenn alles funktioniert. Probleme einfach in die Comments schreiben, vielleicht fällt mir ja was ein…

Bluetooth:

  1. Bluetooth auf Laptop und Handy aktivieren
  2. sdptool search 0x1103 ausführen, Ausgabe beispielsweise:
    Class 0x1103
    Inquiring ...
    Searching for 0x1103 on 00:11:22:33:44:55
    Service Name: Dial-Up Networking
    Service RecHandle: 0×10047
    Service Class ID List:
    “Dialup Networking” (0×1103)
    Protocol Descriptor List:
    “L2CAP” (0×0100)
    “RFCOMM” (0×0003)
    Channel: 2
    Language Base Attr List:
    code_ISO639: 0×454e
    encoding: 0×6a
    base_offset: 0×100
    Profile Descriptor List:
    “Dialup Networking” (0×1103)
    Version: 0×0100
  3. Das rfcomm-Modul muss geladen sein (lsmod |grep rfcomm müsste etwa
    rfcomm 42136 4” ausgeben), sonst mit modprobe rfcomm laden bzw. beim Start automatisch laden (rfcomm in eine neue Zeile an die /etc/modules anhängen).
  4. Eine /etc/bluetooth/rfcomm.conf mit folgendem Inhalt erstellen:
    rfcomm0 {
    # Automatically bind the device at startup
    bind yes;
    # Bluetooth address of the device
    device 00:11:22:33:44:55;
    # RFCOMM channel for the connection
    channel 2;
    # Description of the connection
    comment "Nokia E61";
    Device-Adresse und Channel müssen geändert werden, siehe die fett markierten Abschnitte im vorherigen Schritt. Danach das rfcomm-Modul neu laden bzw. den Rechner neu starten.
  5. Im kppp ein neues Modem erstellen (siehe USB-Anleitung), einziger Unterschied: Das Gerät heisst /dev/rfcomm0 anstatt /dev/ttyACM0. Herzlichen Glückwunsch - Probleme in die Comments.

Salt & Pepper…

April 19th, 2008 - No Responses

…oder: Wie verschlüsselt man ein Passwort für die /etc/passwd oder /etc/shadow.

Wenn man einen Server mietet und auf dem Anmeldeformular das gewünschte Passwort angeben soll, empfiehlt es sich, es vorher zu verschlüsseln - vielleicht liest Schäuble ja mit :P Um den Hash herauszufinden, kann man entweder umständlich lokal einen neuen User hinzufügen, das Passwort aus der /etc/passwd bzw. /etc/shadow kopieren und den User wieder löschen, oder makepasswd oder openssl verwenden:

echo "password" |makepasswd --clearfrom=- --crypt-md5 oder
openssl passwd -1 password für md5-gehashte Passwörter, für den Standard-Unix-Algorithmus
echo "password" |makepasswd --clearfrom=- --crypt bzw.
openssl passwd password.

PIN-Codes r teh suck

Ich hab heute ein altes (1996) Original-Telekom-Telefon ausgegraben - das Speech AB mit Sprachsteuerung und digitalem Anrufbeantworter. Leider habe ich in meiner Genialität natürlich vor langer, langer Zeit einen PIN-Code eingestellt und vergessen. Um beim T-Com Speech AB den PIN-Code zurückzusetzen, muss man

  1. das Telefon vom Netz, vom Telefonnetz und auch vom Hörer trennen,
  2. die 4 Schrauben auf der Unterseite des Telefons lösen und den Boden abnehmen,
  3. bei der zum Vorschein gekommenen Platine von den gelb markierten Punkten mit einem Messer o.Ä. die Lackschicht entfernen,
  4. die beiden Punkte mit einer Drahtbrücke, Pinzette o.Ä. überbrücken,
  5. die Stromversorgung einstecken und die Überbrückung einige Sekunden halten, und
  6. wenn die LED neben dem Taster für den Hörer permanent aufleuchtet (d.h. PIN-Code erfolgreich zurückgesetzt), Telefon wieder zusammenbauen (das Plastikteil für den Hörer nicht vergessen!) und freuen.

(Bild geklaut von http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/index.pl? …)

Guten Acht.

Ackerbau + Phizucht

April 1st, 2008 - One Response

DJ 55 Fun, next big thing, really. Tritt bestimmt nach der Karriere als Gitarrist bei der Bundeswehr bald bei The Dome etc. auf. Man beachte den ausgefeilten Melodieverlauf und die rhythmischen Wendungen. (Zu viel Zeit beim Bund? Neee…)

The latest and greatest Wordpress (2.5) runs this show. Keine spektakulären Änderungen festzustellen, das Admin-Interface ist nicht mehr ganz so nervig.

Safari unter Vista ist gar nicht so schlecht, wurde mir mit dem letzten iTunes-Update untergeshoben. Eyecandy ftw, bisher auch ziemlich stabil und kein RAM-Fresser wie der FF.

Schade, dass es keine Siemens-Handys mehr gibt… Ich hab meinen alten totgeflashten SK65-Prügel mit viel Bastelei, Dioden und Widerständen wieder reanimiert. Läuft einfach besser und schneller als die Symbian-Kacke, wenn auch natürlich nicht mit so vielen Features. Spiele grad mit dem Gedanken, mir einen chinesischen iPhone-Klon zu kaufen (z.B. das CECT 599)…

Jetzt sind meine Daumengelenke verschlissen. Tippen auf dem E61 macht doch nicht so viel Spaß.

Lustige Gesellschaftsspiele, Teil 1

February 20th, 2008 - 2 Responses

…oder: Wie überwinde ich die lähmende Langeweile im Dienst.

  1. http://www.google.de/
  2. Ebenfalls gelangweilte Kameraden einsammeln
  3. Reihum einen Suchbegriff nennen
  4. Wenn der Suchbegriff mehrere Treffer ergibt: nächster Spieler
  5. Wenn der Suchbegriff keinen Treffer ergibt: 10ct in die Kasse, nächster Spieler
  6. Wenn der Suchbegriff genau einen Treffer ergibt: Geld einsacken, nächster Spieler. Beispiele (20.02.2008; vor Veröffentlichung dieses Posts): Kabelhure, Hinternhelm, Flaschenmappe, Heidibumser, Feuerrotzer, Tuchbombe
  7. Das Spiel endet mit Insolvenz oder Unlust der Mehrzahl der Spieler.

HINWEIS: Das gewonnene Geld wird selbstverständlich nicht in alkoholische Getränke investiert. Keinesfalls empfehlenswert ist die Umgestaltung des Spiels zu einem Saufspiel. Außer natürlich mit Wasser. Oder Cola.

Ubuntu-Cheats für Laptops…

January 28th, 2008 - 3 Responses

…oder: Wie trete ich Vista am schnellsten in die Tonne.

  1. Für Acer-/Medion-/Fujitsu-Siemens-Laptops ist das acerhk-Modul wichtig. Ein sudo modprobe acerhk sollte die laptopspezifischen Funktions-/Multimediatasten zumindest verfügbar machen, wenn sie auch wahrscheinlich erst noch belegt werden müssen (dazu siehe 4.). Außerdem wird es benötigt, um im procfs den WLAN- und Bluetooth-Adapter ein-/ausschalten zu können.
    Ein dmesg |grep acerhk sollte etwas in der Art [ 20.712000] acerhk: found Medion model string:’WIM 2040′ ausgeben. Um das Modul beim Start automatisch zu laden, einfach acerhk in einer neuen Zeile an /etc/modules anhängen.
  2. Wenn der Soundchip im Laptop mit dem snd_hda_intel-Modul angesprochen wird (ein lsmod |grep snd_hda_intel hilft weiter), der Ton zwar aus den Lautsprechern, aber nicht aus dem Kopfhörerausgang kommt / das Mikrofon nicht funktioniert / S/PDIF nicht läuft o.Ä., muss eventuell das Modell des Soundchips als Parameter beim Laden des Moduls übergeben werden, zum Bleistift sudo modprobe snd_hda_intel model=6stack-digout bei meinem MD96500. Weitere model-Strings gibt es hier: http://alsa.opensrc.org/Hda. Einfach die Modelle durchprobieren, bis der Ton wie gewünscht funktioniert (oder nach dem richtigen Modell für das entsprechende Laptop googeln). Um die Einstellung auch nach einem Neustart zu behalten, an /etc/modprobe.d/alsa-base in einer neuen Zeile folgendes anhängen: options snd-hda-intel model=6stack-digout (oder eben ein anderes Modell).
  3. Den WLAN-Adapter kann man entweder händisch über echo 0 > /proc/driver/acerhk/wirelessled ausschalten (und natürlich mit echo 1 > /proc/driver/acerhk/wirelessled wieder ein), was auf die Dauer extrem viel Spaß macht, oder mein wundervolles wlswitch-Skript verwenden: http://dfoell.org/~dave/wlswitch (oder http://dfoell.org/~dave/wlswitch_nox für die Version ohne OSD). Einfach copy&paste nach irgendwo, ausführbar machen und freuen. Das Skript braucht natürlich das acerhk-Modul, und wlswitch braucht zusätzlich noch das Paket xosd-bin für das grandiose grüne On-Screen-Display.
  4. Um die Sondertasten (wenn sie nicht schon funktionieren) mit Funktionen zu belegen, das Paket xbindkeys installieren. Um den Keycode einer Sondertaste herauszufinden, xbindkeys -mk starten und die Sondertaste drücken (im Beispiel den WLAN-Schalter). Den Keycode sollte man (das acerhk-Modul nicht vergessen) in der Konsolenausgabe ablesen können:
    Press combination of keys or/and click under the window.
    You can use one of the two lines after "NoCommand"
    in $HOME/.xbindkeysrc to bind a key.
    --- Press "q" to stop. ---
    "NoCommand"
    m:0x0 + c:151
    NoSymbol
    Der Keycode muss dann in die ~/.xbindkeysrc eingetragen werden, zum Beispiel so:
    # WLAN-Schalter auf Sondertaste
    "/home/dave/bin/wlswitch" # oder anderes Programm
    c:151
    Dann nur noch den xbindkeys-Dämon in den Autostart eintragen (unter KDE: ln -s /usr/bin/xbindkeys ~/.kde/Autostart/xbindkeys) - und schon funktioniert der WLAN-Schalter (bei mir übrigens ungefähr 2,7×1023mal toller als unter Windows, da geht mein WLAN nämlich bei Druck auf die WLAN-Taste ohne jede Rückmeldung einfach AUS und nie wieder an, zumindest nicht ohne Reboot) oder mit was man die Taste sonst belegt hat.
  5. sudo aptitude purge network-manager && sudo aptitude install wicd
    (Vorher noch deb http://apt.wicd.net gutsy extras an die /etc/apt/sources.list anhängen.)

Fragen / Wünsche / Anregungen / tl;dr einfach in die Comments.